1-Form Beschreibung 1-Form  
 
   
Beschreibung von 1-Form Infos zu 1-Form und Beschreibung.
Nicht angemeldet: Anmelden | Impressum 
Navigation
· Hauptseite
· Know Forum - neu!
· Zufälliger Artikel
· Spezialseiten
· Alle Artikel
· Eingeordnet unter
Aktueller Artikel
· Seite bearbeiten
· Links auf diese Seite
· Verlinkte Seiten
· Versionen


 
 



Letzte Beiträge
Die Klimalüge CO2Guten Abend Herr Enger
"Meine Fr...
Volumenausdehnung be...Hallo da draußen, ich h
abe folgendes ...
Osterrätsel der Fran...Hallo, ich hab' mich leide
r mit meinere ...
was ist denn mit dem...Hallo, der Song heißt Cal
istan "...
Strichcode entschlüs...Hallo benni, ich stehe
gerade vor dem...
Lust auf Focus Rätse...Hallo, an alle Spezialist
en dieses Räts...
ErdölServus, Erdöl hat keine
Formel, da es...
Frage an die Student...Hallo, im Prinzip ist das
eine gute Ide...
CO2 chemische Trennu...Hallo ....... CO2 in der
Luft wird begr...
IGBT ansteuerschaltu...Guten Tag, Wer weiss lief
ert eine funk...


Tensor

Dieser Text beschreibt Tensor.


Der untere Text beinhaltet die Tensor Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Tensor Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Tensor fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Tensor möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Tensor Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Tensor beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Tensor. Fragen zu dem Thema Tensor können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Tensor Artikel

Dieser Artikel scheint thematisch einem anderen Artikel zu gleichen, bzw. es könnte sich um einen getrennten Artikel zu einem synonymen Begriff handeln. Scheuen Sie sich nicht, die Artikel inhaltlich an der aus Ihrer Sicht geeignetsten Stelle zusammenzubringen oder ggf. besser voneinander zu trennen. Verlinken Sie die Artikel ggf. sinnvoll miteinander. Kommentieren Sie schließlich bitte auf der Seite Artikel zum gleichen Thema den Doppeleintrag als erledigt!
Der Doppeleintrag befindet sich unter:Vergleich von Tensordefinitionen

Ein Tensor ist eine Verallgemeinerung des Vektor Konzeptes. So sind Skalare Tensoren 0. Stufe, Vektoren sind Tensoren 1. Stufe, bestimmte physikalische Grössen, wie z.B. das Trägheitsmoment eines starren Körpers sind Tensoren 2. Stufe usw.

Entscheidend für die Einordnung einer Grösse als Tensor, ist das Transformationsverhalten der Grösse, also wie sie sich ändert, wenn man das Koordinatensystem wechselt.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Höhere Technische Mechanik. Lehr- und Übungsbuch So wollte ich Mechanik lernen: Mit einer Einführung in die nötige mathematische Theorie der Tensorrechnung,vielen Bildern,Herleitungen welche die kritischen Tricks beschreiben und vorgerechneten Beispielen. Dieses dünne Buch setzt in Stil und Inhalt das in der gleichen Reihe erschienene Mechanikbuch von Gamer,Mack fort. Obwohl sich die beiden Bücher...

Einordnung in die Mathematik einerseits und Physik und Ingenieurwissenschaften andererseits

Die Frage nachdem Transformationsverhalten von Grössen oder gar physikalischen Gesetzen ist charakteristisch für die Relativitätstheorie. Die Tensorrechnung stellt das mathematische Framework der allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins dar und hat in dieser Form auch grössere Bekanntheit erhalten. Leider wurde durch diesen enormen wissenschaftlichen Erfolg damit auch der mathematische Wissensstand samt Notation und Begriffen mit Stand von ungefähr 1915 konserviert.

So kommt es zu einer Gabelung der Begriffswelten: Die gleichen Objekte werden einmal mit weiterentwickelten Begriffen und Notation bei den Mathematikern gepflegt, als Theorie der Differentialformen innerhalb der Differentialgeometrie. Dann gibt es das ganze nochmal als Tensorechnung oder Tensoranalysis von Physikern und Ingenieuren, wobei diese Gruppe natürlich mehr Wert auf praktische Rechnungen legt, wozu die einfachere ungefähr hundert Jahre ältere Notation und Begriffswelt ausreicht.

Buch-Tipp: Linear Algebra Thoroughly Explained Um ausführliche Informationen zum Buch "Linear Algebra Thoroughly Explained" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Weitere Bemerkungen

Häufig benutzt man das Wort Tensor auch abkürzend als Nennung für ein Tensorfeld, also eine Abbildung, die jedem Punkt einer Mannigfaltigkeit einen Tensor zuordnet.

Dieser Artikel erklärt außerdem die Begriffe Tensorraum und Tensorprodukt: jeder Tensor ist Element eines Tensorraums; ein Tensorraum ist das Tensorprodukt von Vektorräumen. Mehr dazu unten.

Das Teilgebiet der Algebra, das von Tensoren handelt, wird ohne klare Bedeutungsunterschiede als Tensorrechnung, Tensoralgebra oder multilineare Algebra genannt. Die Tensoranalysis hingegen handelt auch von Differentialoperationen auf Tensorfeldern über Mannigfaltigkeiten.

Buch-Tipp: Magnetochemie. Eine Einführung in Theorie und Anwendung (Teubner Studienbücher) Um ausführliche Informationen zum Buch "Magnetochemie. Eine Einführung in Theorie und Anwendung (Teubner Studienbücher)" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Anwendungen

Tensoren und Tensorfelder werden in verschiedenen Teilgebieten der Mathematik und Physik angewandt. Diese Anwendungen sind von sehr unterschiedlicher Komplexität:

  • in einigen Fällen genügt es, sich Tensoren als eine Verallgemeinerung von Skalar, Vektor, Matrix vorzustellen; in anderen Fällen steht die Invarianz eines Tensors unter Koordinatentransformationen in dem Vordergrund;
  • in einigen Fällen ist es erforderlich, zwischen ko- und kontravarianten Tensoren zu unterscheiden (mehr dazu unten), in anderen Fällen ist diese Unterscheidung irrelevant.

Man muss darum damit rechnen, dass Tensoren in verschiedenen Anwendungsgebieten verschieden definiert, verschieden notiert und verschieden gehandhabt werden.

Wichtige Anwendungsgebiete umfassen:

Buch-Tipp: Tensor. (Einhandrute) Um ausführliche Informationen zum Buch "Tensor. (Einhandrute)" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Naive Definition: Tensoren als Verallgemeinerung von Skalar, Vektor, Matrix

Für manche Anwendungen, zu dem Beispiel in der Elastizitätstheorie, ist es vollkommen ausreichend, sich Tensoren als eine Verallgemeinerung von Skalar, Vektor, Matrix vorzustellen. Dabei unterscheidet man Tensoren verschiedener Stufe (auch Rang genannt):

  • Ein Tensor nullter Stufe ist ein Skalar.
  • Ein Tensor erster Stufe wird durch einen Vektor dargestellt; in dem n-dimensionalen Raum hat ein solcher Tensor exakt n Koeffizienten.
  • Ein Tensor zweiter Stufe wird durch eine quadratische Matrix dargestellt, also ein Zahlenschema, im jeder der n2 Koffizienten des Tensors durch zwei Indizes genannt ist.
  • Ein Tensor dritter Stufe ließe sich durch eine würfelförmige Anordnung seiner n3 Koeffizienten darstellen, die durch je drei Indizes "adressiert" werden.
  • Ein Tensor m-ter Stufe hat dementsprechend nm Koeffizienten, die mit Hilfe von m Indizes auseinander gehalten werden.
Buch-Tipp: Tensoranalysis (Gruyter - de Gruyter Lehrbücher) (Gruyter - de Gruyter Lehrbücher) Sehr gut zu dem Selbststudium Die Angabe "Das Buch eignet sich zu dem Selbststudium" ist hier fast untertrieben und weit mehr als ca. eine Phrase: Wie bei allen mathematischen Büchern ist geistige Anstrengung und Übung nötig und "Reading without writing is daydreaming", aber es erschließt sich das, was man auf den Gebieten der Tensoralgebra und der Tensoranalysis...

Lineare Algebra in Tensorsprache

Der Begriff Tensor fasst einerseits verschiedene Konzepte der Linearen Algebra, wie Skalar, Vektor und Matrix in sich zusammen. Andererseits aber erzwingt die Tensoralgebra neue Unterscheidungen: sie klassifiziert geometrische Objekte danach, wie sich deren Koordinatendarstellungen unter einem Wechsel der Vektorraumbasis verhalten, und deckt dabei auf,

  • dass einige Vektoren eigentlich Pseudovektoren sind,
  • dass Skalarprodukte entweder auf Linearformen zurückgehen oder eine Metrik voraussetzen, und
  • dass eine quadratische Matrix eine lineare Abbildung oder eine Bilinearform repräsentieren kann.

In den folgenden Abschnitten stellen wir einige grundlegende Objekte der linearen Algebra in der Sichtweise der Tensoralgebra dar: dabei erarbeiten wir die genannten Unterscheidungen und führen zugleich zu einem tieferen Verständnis des Begriffs Tensor hin.

Buch-Tipp: Tensoren und Felder Gutes Buch! Das Buch von Dirschmid ist meines Erachtens die eingzige vernünftige Einführung in die Relativitätstheorie überhaupt. Die Bücher von Physikern sind in der Regel nicht oder ca. eingeschränkt zu gebrauchen, da die benutzte doch recht schwierige Mathematik nicht gut genug erklärt wird. Nicht so das Buch Dirschmidts. Hier kommt...

Vektoren als kontravariante Tensoren erster Stufe

Für ein tieferes Verständnis von Tensoren ist es unerlässlich, zu rekapitulieren, was eigentlich ein Vektor ist: nämlich

  • ein geometrisches Objekt,
  • das einem Vektorraum angehört,
  • das durch Koordinaten bezüglich einer Basis (Vektorraum) genannt werden kann,
  • das aber nicht von einer bestimmten Basis abhängt, sondern unter Basiswechsel (= Koordinatentransformation) invariant bleibt.

Wir betrachten einen Vektor v aus einem n-dimensionalen Vektorraum V. Bezüglich einer gegebenen Basis {e1, ..., en} ist v durch seine Koordinaten v1, ..., v n gegeben:

v = v1e1 + ... + v nen.

Das Hochstellen der Koordinatenindizes ist in einigen, aber nicht allen Anwendungen der Tensorrechnung üblich; es steht in dem Zusammenhang mit der Unterscheidung von ko- und kontravarianten Größen; mehr dazu unten.

Buch-Tipp: Theoretische Mechanik (Springer-Lehrbuch) Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Theoretische Mechanik (Springer-Lehrbuch)". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Summationskonvention

Im weiteren Verlauf dieses Artikels benutzen wir die von Einstein eingeführte Summationskonvention: über jeden Index, der auf einer Seite einer Gleichung zweimal vorkommt, wird automatisch summiert. Statt

v = v1e1+ ... + v ne n = Tensor Beschreibung v iei

schreiben wir also ab sofort

v = v iei.

Diese Schreibweise ziehen wir auch der koordinatenfreien Notation von Tensorgleichungen vor, da sie auf den ersten Blick die Stufen aller in der Gleichung vorkommenden Tensoren erkennen lässt; die Materialgleichung aus der Elektrodynamik

B = μ H

schreiben wir also

Bi = μi j Hj

(mit impliziter Summation über j).

Buch-Tipp: Vektor- und Tensorpraxis Die Beschreibung für das Buch "Vektor- und Tensorpraxis" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster.

Koordinatentransformationen, Ko- und Kontravarianz

Bei einem Basiswechsel in dem Vektorraum V tritt an die Stelle der bisherigen Basis {e1, ..., en} eine neue Basis {e`1, ..., e`n}. Alte und neue Basis gehen durch eine bijektive lineare Abbildung A auseinander hervor. Diese Abbildung kann durch eine invertierbare Matrix ai j dargestellt werden:

ei = ai j e`j

(mit Summation über j).

Für einen Vektor

v = v i ei = v i ai j e`j = v` j e`j

liest man ab, dass die Koordinatentransformation von v i nach v` j der Vorschrift

v` j = ai j v i

genügt. Man beachte, dass hier, anders als sonst, über den ersten der beiden Indizes der Matrix a summiert wird. In koordinatenfreier Notation könnte man das mit Hilfe der transponierten Matrix schreiben: ai j = (aT) j i. Die Rücktransformation erfolgt mit Hilfe der inversen Matrix:

v i = (a-1) j i v` j.

Man erkennt, dass sich Basis und Vektorkoordinaten gegenläufig transformieren:

  • von e`j nach ei mit der Matrix ai j,
  • von v` j nach i dagegen mit der inversen Matrix (a-1) j i.

Diese Unterscheidung durchzieht die gesamte Tensoralgebra: man kann sämtliche Tensoren danach klassifizieren, ob sie sich

  • kovariant wie die Basisvektoren oder
  • kontravariant wie die Vektorkoordinaten

transformieren; bei Tensoren höherer als erster Stufe sind auch Mischformen möglich (kovariant in einigen, kontravariant in anderen Indizes).

In diesem Artikel machen wir, wie in einigen Anwendungen der Tensorrechnung üblich, diese Unterscheidung explizit sichtbar, indem wir kontravariante Indizes hochstellen, kovariante Indizes tiefstellen.

Sprachlich unterscheidet man nicht stets zwischen einem Tensor und seiner Koordinatendarstellung; einen Tensor, dessen Koordinaten kontravariant transformieren, bezeichnet man darum auch einen kontravarianten Tensor. Vektoren sind demnach kontravariante Tensoren erster Stufe.

Buch-Tipp: Vektoranalysis Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Vektoranalysis". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Linearformen (1-Formen) als kovariante Tensoren erster Stufe

Eine Linearform ist eine lineare Abbildung aus einem Vektorraum in den zugrundeliegenden Skalarkörper. Der Vektorraum aller Linearformen über einem Vektorraum V ist dessen Dualraum V *.

Wenn eine bestimmte Basis {e1, ..., en} von V gegeben ist, dann kann man in kanonischer Weise eine Basis {e1, ..., en} von V * wählen, so dass gilt:

ei(ej) = δij,

wobei das Kronecker-Symbol δij für i = j den Wert 1, sonst den Wert 0 hat. Eine Linearform

f = fi ei,

auf einen Vektor v angewandt, liefert dann

f(v) = fi ei (v j ej) = fi v j ei(ej) = fi v j δij = fi v i.

Damit die Beziehungen ei(ej) = δij und f(v) = fi v i unabhängig von der Wahl bestimmter Basen gelten, ist zu fordern: bei einem Basiswechsel in dem Vektorraum V transformieren

  • die Basisvektoren ei des Dualraums V * kontravariant, und
  • die Koeffienten fi einer Linearform f kovariant,

wie wir es in der Notation durch Hoch- beziehungsweise Tiefstellen der Indizes schon vorweggenommen haben.

Eine Linearform, die diese Transformations Merkmale aufweist, heißt 1-Form oder kovarianter Tensor erster Stufe oder einfach kovarianter Vektor.

Skalarprodukt versteckt eine Metrik oder eine 1-Form

In der Linearen Algebra führen verschiedene Überlegungen auf das Skalarprodukt: mit Hilfe des Skalarprodukts kann man

  • die Länge eines Vektors berechnen: |v| = (v·v)1/2;
  • den Cosinus des Winkels zwischen zwei Vektoren berechnen: cos(Winkel zwischen v und w) = v·w / (|v|·|w|);
  • eine Ebenengleichung in kompakter Weise schreiben (Hessesche Normalform): wenn n·x=c, dann liegt x in der durch den Normalenvektor n und den Skalarwert c festgelegten Ebene.

Bei der Berechnung von Längen oder Winkeln steht das Skalarprodukt für eine Abbildung aus V×V in den zugrundeliegenden Skalarkörper. In Tensorsprache ist diese Abbildung eine durch den metrischen Tensor gij gegebene Bilinearform: mehr dazu unten.

In der Hesseschen Normalform dagegen liegt es nahe, den Normalenvektor n als eine 1-Form zu lesen:

n·x = (ni ei) · (xj ej) = ni ei (xj ej) = ni xj ei (ej) = ni xj δij = ni xi.

Man setzt also das Skalarprodukt ei · ej mit der Linearform ei(ej) gleich. In dieser Weise kann man jeden kovarianten Vektor als eine 1-Form auffassen.

Gradient als 1-Form

Der Gradient eines skalaren Vektorfeldes f(x) ermöglicht die lineare Approximation

f(x) = f(x0) + df(x0) · (x - x0) + O(|x - x0|2).

Der Gradient df muss kovariant sein, damit das Skalarprodukt df(x0) · (x - x0) basisunabhängig ist; nachdem oben gesagten fasst man den Gradienten eines Skalarfeldes darum auch als eine 1-Form auf.

Davon abstrahiert, kann man auch den Gradienten-Operator

d = Tensor Beschreibung ei = ∂i ei

als 1-Form auffassen (was wohlgemerkt nicht seine Wirkung auf ein Skalarfeld f, sondern die gemeinsame Tensorstufe von d und df beschreibt).

Koordinatentransformation mittels Jacobi-Matrix

Die Transformationsmatrix ai j ist selbst kein Tensor, denn sie ist kein koordinatenunabhängiges geometrisches Objekt, sondern beschreibt in dem Gegenteil just einen Wechsel des Koordinatensystems.

Formal kann man die Transformationsmatrix als Jacobi-Matrix schreiben, indem man den Gradienten bezüglich der alten Koordinaten auf den Ortsvektor in neuen Koordinaten anwendet und ausnutzt, dass der Gradient kovariant transformiert:

Tensor Beschreibung = ∂jx`i = ∂j ak i xk = ak i δjk = aj i.

Lineare Abbildungen als Tensoren der Stufe 1+1

Die Wirkung einer linearen Abbildung h : V → V auf die Koordinaten eines Vektors v kann durch eine quadratische Matrix h i j dargestellt werden:

h(v)i = h i j v  j.

Aus dem Transformationsverhalten unter einem Basiswechsel,

h(v)` i = a i j h(v) j = a i j h j k v k = a i j h j k (a-1)k l v` l = h` i l v` l

folgt, dass sich die Matrixkomponenten gemäß

h` i l = a i j h j k (a-1)k l,

also in dem einen Index kovariant, in dem anderen kontravariant transformieren.

Eine lineare Abbildung h ist somit ein Tensor zweiter Stufe; für eine gegebene Basis von V (und damit auch von V *) kann man h als Linearkombination einfach kovarianter mit einfach kontravarianten Basisvektoren schreiben:

h = h i j ei e j.

Formale Definition: Tensoren der Stufe r+s, Tensorprodukt, Tensorraum

Man definiert einen Tensor vom Grad (r,s) als multilineare Abbildung mit r Argumenten v1,...vr und s Argumenten λ1,...,λs. Die Argumente v1,...,vr sind Elemente eines Vektorraumes V und λ1,...,λs Argumente des zu dem Vektorrraum gehörenden Dualraumes V * .

Der Tensor hat dann die Form

Tensor Beschreibung
Tensor Beschreibung

Die Summe r + s heißt Stufe oder Rang des Tensors.

Je nach dem, ob die Argumente aus einem Vektorraum sind oder aus dessen Dualraum, wird der Tensor als kovariant oder kontravariant genannt. In dem obigen Fall liegt ein r-fach kovarianter, s-fach kontravarianter Tensor vor.

Der durch den nachfolgenden Link referenzierte Artikel vergleicht die in der Physik benutzten Tensoren mit der rein mathematischen Definition.

Pseudovektoren

siehe einstweilen: Pseudovektor

Wort- und Begriffsgeschichte

Das Wort Tensor (lat.: tendo ich spanne) wurde in den 1840er Jahren von Hamilton in die Mathematik eingeführt; er genannte damit den Absolutbetrag seiner Quaternionen [1] (http://mail.mcjh.kl.edu.tw/~chenkwn/mathword/t.html), also noch keinen Tensor in dem modernen Sinn.

Maxwell scheint den Spannungstensor , den er aus der Elastizitätstheorie in die Elektrodynamik übertrug, selbst noch nicht so genannt zu haben.

In seiner modernen Bedeutung, als Verallgemeinerung von Skalar, Vektor, Matrix, wird das Wort Tensor erstmals von Woldemar Voigt in seinem Buch Die fundamentalen physikalischen Merkmalen der Krystalle in elementarer Darstellung (Leipzig, 1898) eingeführt.

Unter dem Titel absolute Differentialgeometrie entwickelten Gregorio Ricci-Curbastro und dessen Schüler Tullio Levi-Civita um 1890 die Tensorrechnung auf Riemannschen Mannigfaltigkeiten; einem größeren Fachpublikum machten sie ihre Ergebnisse 1900 mit dem Buch calcolo differenziale assoluto zugänglich, das bald in andere Sprachen übersetzt wurde und aus dem sich Einstein unter großer Mühe die mathematischen Grundlagen aneignete, die er zur Formulierung der Allgemeinen Relativitätstheorie benötigte. Einstein selbst prägte 1916 den Begriff Tensoranalysis und trug mit seiner Theorie maßgeblich dazu bei, den Tensorkalkül bekannt zu machen; er erfand überdies die Summationskonvention.



Weiteres zu dem Artikel Tensor

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Beispiel, Cosinus, Dualraum, Formulierung, Normalenvektor, Summe
Schnellzugrif auf verwandte Texte:
 
NEU! Frage im Forum zum Thema:
 
Wenn die Beschreibung 'Tensor' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Tensor Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Tensor' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Tensor' und 'Tensor' Definition sehr dankbar.

Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Tensor' Beschreibung entsprechen.
· Diese Seite wurde bisher 6.181 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 13.05.2008 um 14:44:32
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 10:00, 19. Jan 2007.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tensor aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.

Von ""

· Diese Seite wurde bisher 6.181 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 13.05.2008 um 14:44:33
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 10:00, 19. Jan 2007.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008